Informationen rund um den Tee.
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GABA 300

JAPANISCHER GRÜNER TEE

© Ernst Janssen

 

 

Pflanze:                Camellia japonica

Familie:               Teestrauchgewächse / Theaceae

Gattung:               Kamelien / Camellia

Anbaugebiet:      Japan,  Shizuoka

GABA 300:          Mit Stickstoffdioxid (NO2) behandelter Grüner Tee aus Japan

 

Wasserlösliche Aminosäuren sind die Bausteine des Lebens. Man unterteilt sie in essentielle und nicht essentielle. Zusammen bilden sie Proteine. Fixierten sich die Ernährungsforscher früher im Wesentlichen auf die essentiellen, die vorwiegend in tierischen Produkten (Fleisch, Fisch, Milch, Eier) vorkommen, so schätzt man heute auch jene aus pflanzlicher Herkunft, nachdem sich erwies, dass diese im synergistisch-additiven Zusammenspiel die Qualitätsstufe der essentiellen erreichen.

Grüne Teeblätter, gepflückt in kühleren Gebirgsregionen nach dem Ende der winterlichen Vegetationsruhe, enthalten eine beachtliche Anzahl an Amiosäuren. Unter anderem auch (Gamma) y-Aminobuttersäure, verkürzt GABA genannt. GABA ist ein biogenes Amin der Glutaminsäure. Der Gehalt an GABA steigt im Blattgut um das Fünfzigfache an, wenn die Teebauern dieses vor dem Dämpfprozess für einige Stunden einer Behandlung mit Stickstoffdioxid (NO2) unterziehen. Dies geschieht separiert in einem Druckbehälter unter Ausschluss von Luftsauerstoff. Unter NO2 wandeln sich jetzt die Glutaminsäureanteile im Blatt zu y-aminobutyric-acid (GABA). Eine Entdeckung, die der japanische Forscher Prof. Tojiro Tshusida am japanischen National Institute of Advanced Food Research 1984 zufällig bei Untersuchungen über den natürlichen NO2-Stoffwechsel der Teepflanze machte. Prof. Tshusida fand auch heraus, dass grüne Teeblätter und -stängel 1. Pflückung nach der NO2-Behandlung mehr an GABA enthalten, als in jahreszeitlich späteren Pflückungen nachweisbar ist. Der Forscher verzichtete auf Lizenzgebühren, weil er mithelfen wollte, die wirtschaftliche Situation der Teebauern in der Präfektur Shizuoka zu verbessern. In der Folgezeit wurde viel experimentiert und es kamen äußerst unterschiedliche Qualitäten mit teils stark schwankenden GABA-Werten auf den Markt. Auch der Geschmack variierte sehr. Die Technik der NO2-Behandlungsarten, Jahreszeit der Pflückung, Bodenverhältnisse, Blattqualität, Kleinklima, Bodenfeuchte und auch die Art des Trocknungsprozesses nehmen wechselnden Einfluss auf GABA-Gehalt und Geschmack des Tees. Die bereits aus der Grünteeforschung bekannten Inhaltstoffe des Grünen Tees sowie ihre Wirkung gehen im GABA-Prozess nicht verloren. Gallatgebundene Katechine und auch die natürlichen Vitamin C-, B- u. Provitamin-A Anteile bleiben erhalten.

 

Bislang bekannte Wirkungen von GABA in Tee:

Im synergistisch-additiven Zusammenspiel entfaltet y-aminobutyric-acid (GABA) mit den übrigen Aminosäuren, den Katechinen und allen weiteren Wirkstoffen aus dem Teeblatt positive Wirkungen auf den Blutdruck, auf das Herz/Kreislauf- und auf das Zentrale Nervensystem bei ganz normaler Anwendung als Genusstee. Gleichzeitig ist GABA-Tee im hippokratischen Sinne ein bedeutender Funktionstee. Nahrung, die wie eine Arznei wirkt.

 

Senkung hohen Blutdrucks:

Tägliches Trinken von GABA-Tee im Wechsel mit anderen Grünen Tees 1. Pflückung, abendlich auch mit Kräutertees, fördert die Absenkung hoher Blutdruckwerte. Dies beweisen Patientenversuche, 1985 mit japanischen grünen GABA-Tees mit 1. u. 2. Ernte durchgeführt. Es genügte hierfür eine normale tägliche Trinkmenge von bis zu einem Liter grünen GABA Tees, die Prof. Oomori (Otsuma Women’s University) Patienten verabreichte.

 

Fettabbau – Muskelaufbau:

GABA fördert den Somatropinanstieg im Blutplasma. GABA aktiviert die Fettverbrennung. Durch die Körperfettverbrennung entsteht Muskelmasse. Kraftsportler nutzen diese Erkenntnis, indem sie sich im falsch verstandenen Sinn täglich mit der Einnahme von 5 Gramm reinen GABA-Pulvers eine gegenüber normal bereitetem GABA-Tee um den Faktor 50 erhöhte Überdosis für einen definierten Muskelaufbau  zuführen. Hierdurch steigen die Prolaktinwerte bei Männern abnorm an, es kommt zu gesteigertem Längenwachstum und zu Verlust der Libido. Normales Teetrinken von dreimal täglich 1/3 Liter GABA Tee, angesetzt mit je einem gehäuften Teelöffel loser GABA-Teeblätter, 1-3 Minuten gezogen, kommt nicht annähernd an diese „Kraftsport-Dosis“ heran und ist unbedenklich.

 

Beruhigung – Entspannung:

Grüner GABA-Tee bewirkt im stofflichen Gesamtverbund eine natürliche Beruhigung ohne nachfolgende Suchtproblematik. GABA-Tee ist schon bei 20-25 mg Tagesdosis (1/2 – 1 Liter) ein wichtiger Neurotransmitter im zentralen Nervensystem (ZNS) direkt und ebenso in dessen Peripherie.

 

Einschlafen – tiefer und länger durchschlafen:

Chemotherapeutika wie z. B. Valium wirken, indem sie die GABA-Umwandlung stimulieren. Bei Daueranwendung besteht Suchtgefahr. Grüner GABA-Tee begünstigt einen natürlichen Schlafablauf.

 

Depressionen:
Tägliches Trinken grünen GABA-Tees hat sich bei Erkrankungen im Nervensystem als hilfreich für mehr Lebensqualität- und Lebensfreude erwiesen.

 

Konzentrationsschwäche – Erschöpfungszustände:

Die Aufnahme von täglich 50 mg GABA mit Tee (ca. 2 Liter Tee) fördert die Eiweißsynthese und die Plasmakonzentration im Gehirn.

 

Alkoholismus:

Tägliche Gabe von 50 mg GABA pro kg Körpergewicht, allerdings als medikamentös verabreichtes Konzentrat, lindert Entzugssymptome wie Tremor, Schwitzen und Depressionen und Halluzinationen während Entzugskuren. Dies wird als arzneiliche Maßnahme unter fachlicher Aufsicht durchgeführt.

 

Leberfunktion – Diabetes:

GABA-Tee unterstützt bei normaler täglicher Trinkmenge die Leberfunktion.

 

Schmerzempfindlichkeit:

GABA hebt die Schmerz-Toleranzschwelle und senkt die Schmerzempfindlichkeit.

 

Klimakterium:

Ein zu geringer GABA-Spiegel im Blutplasma kann zu verstärkten Beschwerden in der Menopause führen.

 

Altersprobleme:

Ein absinkender GABA-Spiegel wird bei vielen Erkrankungen wie z. B. Parkinson, Epilepsie, Alkoholismus, Depressionen, Bewegungsstörungen, Krämpfen (Chorea Huntington), Angstzuständen, innerer Unruhe, Bluthochdruck, Reizdarmsyndrom, PMS, Heißhunger auf Süßes, Tinnitus, Gedächtnis- und Sensibilitätsstörungen beobachtet.

 

Stressvermeidung – Stressabbau:

GABA bewirkt durch direkten Eingriff ins Stressmanagement eine Verminderung der Nervenreizung. Teetrinker sind darum wohl auch resistenter gegen Stress.

 

Sortenwahl – Geschmack – Zubereitung:
Zwischen den auf dem Markt angebotenen GABA-Teesorten bestehen teils große Unterschiede. Wichtig ist es, nur grünen GABA 300 Frühlingstee aus biozertifiziertem Anbau zu verwenden. BIO GABA-Tees aus sorgfältiger Verarbeitung schmecken, wenn sie mit 3-4 Teelöffeln pro Liter und 100° Celsius bei einer Ziehzeit von 1-3 Minuten angesetzt sind, sehr angenehm nach feinen, nussig zarten Röstaromen. Sie zählen zu den Raritäten. Ihr Preis liegt bei € 14.-bis 15.- pro 100 Gramm (= 50 ct/Liter).

Als höherwertig werden grundsätzlich grüne GABA-Teesorten aus 1. und 2. Pflückung (Frühjahr) angesehen.

Im Gegensatz zu Grünem Tee wirkt GABA-Tee, offenbar durch die NO2-Behandlung, wenn man ihn nicht länger als eine Minute ziehen lässt, schlaffördernd, denn GABA löst sich bei 100°C sofort. Erst nach einer Minute kommt durch die nun einsetzende Lösung von Koffein/Teein eine anregende, geistig belebende Wirkung zustande. Von Folgeabgüssen bereits genutzter GABA-Teeblätter ist, ebenso wie bei grünem Tee, abzuraten.

Für eine therapeutische Nutzung kann die Dosierung der GABA-Blattmenge auf das Doppelte gesteigert werden. Dann sollte aber von Zeit zu Zeit eine GABA-Pause eingelegt und im Wechsel auf klassische grüne Tees oder Kräutertees umgestiegen werden. Eine weitere therapeutische Möglichkeit besteht darin, GABA-Teeblätter im Mörser zu pulverisieren und täglich 1-2 Teelöffel mit viel Wasser zu sich zu nehmen.

Hinweis:
Die von mir wiedergegebenen Informationen sind sorgfältig recherchiert. Sie betreffen GABA-Tee in der Anwendung für den normalen täglichen Füssigkeitskonsum.
Vor therapeutischen Daueranwendungen sprechen Sie bei Bedarf bitte mit einem therapiebegleitenden Arzt Ihres Vertrauens.

Quellen:

 

Wang, Hsueh ; Tsai, Yung Sheng, et al.: „Comparison of bioactive components in GABA tea and green Tea produced in Taiwan“, Food Chemistry, Volume 96, Issue 4, Juni 2006, S. 648-653.

Cavagnini F.; Invitti, C.; Pinto, M. et al.: “Effect of acute an repeated administration of gamma aminobutyric acid on growth hormone and prolactin secretion in man”, Acta Endocrinoliga (Copenh), 1980, Feb, 93(2), S. 149-54.

Dr. Schweikart; Gaba-Tee, Grüner Tee und Gesundheit, Veröffentlichung (Internet) Fassung vom  21.12.201, S. 1-28.

 

 

V.i.S.d.PG: Ernst Janssen – Fachjournalist  (DJV)

 

Bezugsquelle für  BIO GABA-Tee 1. Pflückung:

Art. 0043 BIO-GABA 300  GRÜNER TEE:

50g – 7,65 € / 100g – 13,90 € / 125g -  17,40 € /

 250g -  33,95 € / 500 g – 62,60 € / 1kg – 111,20 €

 

Sofort-TEEversand:

 

TEEhaus Ernst Janssen

Strandstraße 28 - D 25980 Westerland/Sylt

 

Bestell-Tel.: (04651) 299 811

Webshop: www.teehaus-janssen.de

 

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